Bier

Hopfen und Malz – Gott erhalt’s!
Wir bieten Ihnen diverse Biersorten aus der Region an.

Die Bierkultur in der Schweiz ist einzigartig in der Welt. Mit dem traditionsreichen Gerstensaft verbinden sich Begriffe wie Gemütlichkeit, Geselligkeit und Heimatverbundenheit. Für die Schweizer ist das Bier das Volksgetränk Nummer eins. Trotzdem gibt es einige Vorurteile gegenüber dem Genussmittel. Heutzutage können viele dieser Mythen teilweise widerlegt werden, sodass der Schweizer stolz auf seine Bierkultur schauen darf.

 

"Jeder Schluck Bier ist ein Risiko für die Gesundheit"

Falsch! Richtig ist: Allein die Dosis macht das Gift. Bier in Maßen getrunken ist ein Genuss und hat nach zahlreichen wissenschaftlichen Studien unbestrittene gesundheitlich positive Auswirkungen. In der modernen Medizin besteht kein Zweifel, dass sich mäßiger Biergenuss positiv auswirkt bei Stress oder bei kardiovaskulären Erkrankungen wie Herzkrankheiten. Bier beugt dem Risiko eines Schlaganfalls vor und wirkt durch seine harntreibende Wirkung der Entstehung von Nierensteinen entgegen. Zudem hat es positive Wirkungen für den Schutz vor Diabetes Mellitus.

Daneben hat Bier eine breite Bandbreite ernährungsphysiologisch wertvoller Inhaltsstoffe wie die Vitamine der B-Gruppe, Mineralstoffe oder wertvolle Bestandteile des Hopfens wie das Isohumulon mit seiner positiven Wirkung auf den Blutzuckerspiegel und den Fettsäureabbau. Negative Auswirkungen stellen sich erst bei einem dauerhaft übermäßigen Konsum ein. Maß für einen moderaten Alkoholkonsum, sprich die Menge, bei der die Effekte am positivsten sind ist bei Männern 30 g Reinalkohol pro Tag, bei Frauen 20-25 g Reinalkohol pro Tag. Zur Information: 20 g entsprechen 0,5 l Bier, 30 g sind in 0,75 l Bier (Vollbier wie Helles oder Pils).

Nachweise

  • Beger, Ajano, Kase, et al.: Light to moderate alcohol consumption and the risk of stroke among US male physicians, New England Journal of Medicine 341 (1999), Nr. 21, S. 1557-1564
  • Mukamal et al: Alcohol consumption for Coronary Heart Disease…,Archives of International Medicine 166 (2006) Nr. 19, S. 2145-2150 Conigrave, Hu, Camargo, et al.: A prospective study of drinking patterns in relation to risk of type 2 diabetes among men, Diabetes 50 (2001), Nr. 10, S. 2390-2395
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung, Die Nährstoffe: Bausteine des Lebens, Meckenheim 2004
  • Buchbauer, Jirowetz, et al: Aromatherapy: evidence for sedative effects on the essential oil of lavender after inhalation, Zeitschrift für Naturforschung C46(11-12), 1991, S. 1067-1072
  • Rimm, Williams, et al.: Moderate alcohol intake and lower risk of coronary heart disease, British Medical Journal 319 (1999), S. 1523-1528
  • Keil, Chambless et al.: The relation of alcohol intake to coronary heart disease and all-cause mortality in a beer drinking population, Epidemiology 8 („), 1997, S. 150-156
  • IFT Institut für Therapieforschung, Kurzbericht Epidemiologischer Suchtsurvey 2009, München 2010

"Deutschland ist Spitze beim internationalen Alkoholkonsum"

Falsch! Richtig ist: In vielen Ländern spielen im Gegensatz zu Deutschland nicht registrierte Alkoholmengen über Schmuggel, Schwarzbrennereien, Privatweine, etc. eine signifikante Rolle. Beispiel Russland: In der offiziellen Statistik werden nur etwa zwei Drittel des Gesamtalkoholkonsums geführt. Rechnet man den Konsum aus Schwarzbrennereien, Schmuggel und sonstigen Quellen ein, der komplett an der offiziellen staatlichen Statistik vorbei geht, kommt man auf 15,8 l pro Kopf Reinalkohol pro Jahr. Dies liegt um nahezu 50 % über dem deutschen Wert von 10,7 l Reinalkohol pro Kopf. Mit diesem Wert steht Deutschland im europäischen Vergleich von 30 Ländern an sechstletzter Stelle. Hinweis: Beim Wert Reinalkohol werden die Alkoholmengen, die in Bier, Wein, Sekt, Spirituosen, anderen alkoholischen Getränken enthalten sind, entsprechend ihres Alkoholgehaltes auf 100 % Reinalkohol umgerechnet.

Nachweise

  • DHS Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen, Jahrbuch Sucht 2011, S. 32
  • Nach DHS 9,7 l pro Kopf registrierter plus 1,0 l pro Kopf nicht registrierter Konsum Reinalkohol
  • DHS Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen, Jahrbuch Sucht 2011, S. 32 + S. 36/37

"Strengere Gesetze zur Eindämmung des Bierverkaufs vermindern Missbrauchsprobleme"

Falsch! Richtig ist, dass in Ländern mit strengeren Gesetzten beim Alkoholverkauf der Alkoholkonsum oder der missbräuchliche Umgang mit Alkohol trotz hoher rechtlicher Abverkaufshürden und hoher Alkoholsteuern im Vergleich mit Deutschland nicht reduziert ist. In Deutschland trinken sogar deutlich mehr Menschen keinerlei Alkohol. Während in Deutschland 19 % der Bevölkerung keinen Alkohol trinken, sind die Werte in Dänemark (7%), Schweden (10%) und Finnland (18 %) niedriger. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die höchsten Anteile abstinenter Menschen gerade in den Ländern anzutreffen sind, die niedrige rechtliche Hürden in der Alkoholabgabe und niedrigste Steuersätze haben. Dies sind eben Weinländer wie Portugal (42 % Alkohol-abstinente), Italien (39 % Alkohol-abstinente), Ungarn (35 % Alkohol-abstinente) oder Spanien (32 %) mit ihrem Nullsteuersatz auf Wein. Der Anteil von Menschen, die einen riskanten Umgang mit Alkohol haben liegt in Deutschland mit 7 % signifikant unterhalb Dänemark mit 21 %, Finnland mit 19 % oder Schweden mit 11 %. Auch der Alkoholkonsum pro Kopf ist signifikant niedriger als in Dänemark (13,4 l/Kopf) und in Finnland (12,5 l/Kopf). Schweden liegt mit 10,3 l/Kopf in etwa auf dem deutschen Level.

Nachweise

  • Directorate-General Health and Consumers, European Commission, Special Eurobarometer 331: EU citizens´attitudes towards alcohol (2010), S. 16+24
  • DHS Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen, Jahrbuch Sucht 2011, S. 32 + S. 36/37; die Werte Dänemark, Schweden, Finnland beziehen sich auf 2005, Deutschland auf 2009

"Hohe Bierpreise senken Alkoholkonsum"

Falsch! Schon allein ein Blick auf harte Zahlen und deren Entwicklung zeigt, dass dem nicht so ist. Im Zeitraum 1992-2010 ist der Pro-Kopf-Verbrauch Bier in Deutschland bei konstant moderaten Biersteuersätzen um 24,4 % zurückgegangen. Es ist möglich einen Kasten Bier in einer Bandbreite zwischen 5 Euro für Billigbier und 15 Euro für traditionell gelagertes, mit regionalen Rohstoffen hergestelltes Bier zu kaufen. Was würde sich ändern mit einer deutlichen Erhöhung der Biersteuer, die heute bei etwa 1 Euro pro Kasten liegt? Der Markt würde sich nur in Richtung Billigbier verschieben. Regionale Hersteller mit traditionellen Herstellungsprozessen und regionalen Rohstoffen würden mit ihren Bierpreisen von über 12 Euro verlieren. Sie müssten aufgrund ihrer vergleichsweise niedrigen Produktivität die Biersteuererhöhung 1:1 durch Preiserhöhungen an den Verbraucher weitergeben. Hingegen wären Großkonzerne mit ihren äußerst hohen Produktivitätsvorteilen und damit geringen Produktionskosten in der Lage, derartige Steuererhöhungen weitestgehend abzupuffern und die Preise konstant zu halten. Als Folge bliebe der Bierpreis für den Verbraucher nahezu unverändert, verlieren würden die kleinen und mittelständischen Brauereien und die damit verbundenen Arbeitsplätze. Verlieren würden aber auch die Biertrinker, nämlich an Biervielfalt und Genuss.

"Alkohol mit der Promillegrenze von 0,5 Promille ist das Hauptproblem im Straßenverkehr"

Falsch! Richtig ist, dass die Alkoholunfälle im Zeitraum 2001 bis 2010 um 38,9 % zurück gegangen sind, während im gleichen Zeitraum die Anzahl der Verkehrsunfälle um 1 % auf 2,39 Mio. gestiegen ist. Der Anteil der Alkoholunfälle beträgt 1,6 % an allen Unfällen. Nur ein Anteil von 5,2 % aller an Unfällen mit Personenschäden alkoholisierten Beteiligten hatte eine Blutalkoholkonzentration zwischen 0,1 und 0,5 Promille, dies entspricht insgesamt 916 Personen. Das heißt, alle anderen an Unfällen beteiligte Fahrer mit Alkoholeinfluss hatten eine Blutalkoholkonzentration, die bereits heute gesetzeswidrig ist und mindestens mit Führerscheinentzug und Bußgeld geahndet wird. Wichtig ist auch: Eine BAK von 0,5 Promille wird nicht zufällig oder aus Versehen erreicht, sondern es müssen hierzu signifikante Mengen Alkohol in kurzer Zeit konsumiert werden (siehe Nachweise)

Nachweise

  • Statistisches Bundesamt, Verkehrsunfälle, Fachserie 8, Reihe 7, Wiesbaden
  • Beim Konsum folgender Mengen wird eine BAK von 0,5 Promille erreicht (Grundlage Widmark-Watson-Formel): Ein Mann mit 75 kg erreicht eine BAK 0,5 Promille mit 100 ml Tequila (38%Vol.)oder 300 ml Rotwein (12,5%Vol.) oder 750 ml Bier (5%Vol.); für eine Frau mit 60 kg betragen die Werte: 65 ml Tequila (38%Vol.) oder 200 ml Rotwein (12,5%Vol.) oder 500 ml Bier (5%Vol.); Voraussetzung ist der Konsum der Menge innerhalb einer Stunde, ein Konsum der Menge über einen längeren Zeitraum verringert die BAK

"Deutschlands Jugend säuft"

Falsch! Bei jungen Menschen zwischen 12 und 25 Jahren hat im Durchschnitt dieser regelmäßige Alkoholkonsum im Zeitraum 2004 bis 2010 um 26 % abgenommen. Der rückläufige Trend ist über alle Altersklassen feststellbar, besonders stark mit einem Minus von über 40% bei den unter 17-Jährigen. Gleichzeitig ist der Anteil junger Menschen zwischen 12 und 25 Jahren um 39 % gestiegen, die komplett auf Alkohol verzichten (nach BZgA-Definition mind. 30 Tage am Stück ohne Alkohol), ebenfalls ein Anstieg in allen Altersklassen. Aus diesen Ergebnissen wird deutlich, weder bei den Jugendlichen, noch bei den über 16jährigen, die Bier und Wein trinken dürfen, gibt es eine Zunahme des Alkoholkonsums. Im Gegenteil, seit Jahren geht die Entwicklung ganz deutlich weg vom Alkohol.

Nachweise

  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Der Alkoholkonsum Jugendlicher und junger Erwachsener in Deutschland 2010: Kurzbericht, Köln 2011

"Das Reinheitsgebot für Bier ist nur Augenwischerei, im Bier sind wie überall Zusätze drin"

Falsch! Das Reinheitsgebot für Bier ist im deutschen Biergesetz verankert, das ist die verbindliche Herstellungsvorschrift für die Bierproduktion in Deutschland. Danach darf Bier nur mit Wasser, Malz, Hopfen und Hefe hergestellt werden, überwacht wird das ganze durch die amtliche Lebensmittelüberwachung. Zusätze wie Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Emulgatoren, Antioxidationsmittel, Geschmacksverstärker, Säureregulatoren, Schaummittel, Komplexbildner etc., die in vielen Lebensmitteln an der Tagesordnung sind, haben im deutschem Bier nichts verloren und werden nicht zugesetzt. Die Reinheit deutschen Bieres ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern wird regelmäßig untersucht. Unabhängige Institutionen wie Stiftung Warentest, Ökotest oder unterschiedliche TV-Magazine analysieren öffentlichkeitswirksam regelmäßig deutsche Biere und bestätigen deren Reinheit. Damit handelt es sich bei Bier um eines der reinsten Lebensmittel, das Verbrauchern zur Verfügung steht.

"Verbot von Bierwerbung reduziert den Alkoholkonsum"

Falsch! Die Praxis der letzten 3 Jahrzehnte in Deutschland widerlegt klar diese These. Während die Ausgaben für Bierwerbung erheblich gesteigert wurden und auf diesem Niveau geblieben sind, ist der Bierabsatz in Deutschland kontinuierlich im Zeitraum von 1992 bis 2010 um 24,4 % gesunken. Man kann sich an der Stelle fragen, wieso immer noch Werbung gemacht wird, wenn der Bierkonsum stetig rückläufig ist? Die Antwort ist klar. Ein rückläufiger Markt führt zu einer deutlichen Verschärfung der Wettbewerbssituation zwischen den Brauereien, was zusätzliche Marktmaßnahmen der Betriebe, wie eben die Intensivierung der Werbung nach sich zieht, um Marktanteile zu halten oder auszubauen. Der Gesamtkonsum bleibt damit unverändert.

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